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Das kleine Dorf La Côte-aux-Fées im Schweizer Jura liegt auf über 1000 m Höhe, wo es oft harte Winter gibt, die seine Abgeschiedenheit zusätzlich verstärken.

1874 richtete der 19-jährige Georges Édouard Piaget hier auf dem elterlichen Bauernhof seine erste Werkstatt für Hochpräzisions-Uhrwerke und
-Bauteile ein. Sein Motto „Es stets besser machen als nötig“ spiegelte sowohl seinen persönlichen Ehrgeiz wider als auch ein Ideal, das sein ganzes
Unternehmen bis heute prägt und erfolgreich macht: der Wille, sich immer wieder selbst zu übertreffen.
Bald machte sich Piaget weit über die grünen Wiesen von La Côte-aux Fées hinaus einen Namen und belieferte die berühmtesten Schweizer
Uhrenmarken mit Kalibern und Werkteilen.

Unter der Leitung von Georges-Édouards Sohn Thimothée Piaget wandelte sich das Unternehmen in den 1920er Jahren von einem Uhrwerks-Zulieferer
zum Hersteller luxuriöser Taschen- und Armbanduhren. Die dritte Piaget-Generation an der Unternehmensspitze beförderte und beschleunigte diese
Entwicklung weiter: Gérald und Valentin ließen 1943 den Namen Piaget als Markenzeichen eintragen und eröffneten zwei Jahre später ein neues
Manufakturgebäude in La Côte-aux-Fées, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

DIE ULTRAFLACHE REVOLUTION

Valentin Piaget trieb die ultraflache Uhrmacherkunst noch einen Schritt weiter als seine Vorgänger und machte sie zum echten Markenzeichen der Maison.
Ihr mechanisches Handaufzugswerk 9P war auf der Baseler Uhrenmesse von 1957 die Sensation. Und 1960 gelang es Piaget dank eines genialen Mikrorotors,
mit dem 12P das flachste Automatikwerk der Welt herauszubringen. Dank dieser Entwicklungen konnte sich Piaget als die führende Herrenuhren-Marke
und Maßstab männlicher Eleganz etablieren.

 

DER HANG ZUR HAUTE JOAILLERIE

Der erste, 1959 in Genf eröffnete „Salon Piaget“ war als ein Ort der Begegnung und des Austauschs konzipiert, an dem Piaget das Savoir-faire seiner
Handwerker und die Kreativität seiner Designer teilen konnte. Hier wurden neben den raffiniertesten Zeitmessern die ersten Piaget Schmuckstücke
vorgestellt. Ebenfalls in Genf siedelte die Maison ihre eigenen, nur auf Goldschmiede- und Fasserarbeiten spezialisierten Werkstätten an, durch die
sie von nun an den gesamten Produktionsprozess selbst beherrschte. 

Bei den Piaget Events herrschte eine Atmosphäre lässiger Eleganz, die die Manufaktur aufgriff und in reinem Gold umsetzte: der Uhr Piaget Polo.
Seit ihrem Erscheinen 1979 wurde das Uhrenhaus mit dem Sport der Könige assoziiert.

1998 wurden die ultraflachen Piaget Uhren als Inbegriffe puristisch schlichter Eleganz auf den Namen Altiplano getauft.

Seither fasziniert die Marke immer wieder mit Haute Horlogerie und -Joaillerie-Kreationen der Superlative. Sie verdankt ihre herausragende schöpferische
Freiheit der totalen Beherrschung sämtlicher Savoir-faires in ihren beiden Manufakturen: dem historischen Stammsitz in La Côte-aux-Fées und den 2001
eröffneten Ateliers in Plan-les Ouates bei Genf.

 

Website: www.piaget.de